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• Paten
Dreh- und Angelpunkt sind die mitgestaltenden Paten. Grundsätzlich kann jede Person Patin bzw. Pate werden...weiter lesen <bitte hier klicken> |
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| • Praktikantenbericht <bitte hier klicken> |
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• Patenberichte
Hier finden Sie verschiedene Erlebnisberichte unserer Paten ...
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Neuer Patenstandsbericht Frühjahr 2011 von Karin Bundtzen
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• Pateninterviews
Anläßlich unseres 10 jährgen Jubiläums haben wir die Pateninterviews ins Leben gerufen. Sie finden an dieser Stelle zu jeder Monatsmitte ein neues Interview. Zum Lesen einfach auf das jeweilige Interview klicken. |
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| • Interview Januar 2010 |
| • Interview Februar 2010 |
| • Interview März 2010 |
| • Interview April 2010 |
| • Interview Mai 2010 |
| • Interview Juni 2010 |
| • Interview Juli 2010 |
| • Interview August 2010 |
| • Interview September 2010 |
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| Paten |
Dreh- und Angelpunkt sind die mitgestaltenden Paten. Grundsätzlich kann jede Person Patin bzw. Pate werden, die mindestens 21 Jahre jung ist und Interesse an Kindern und Jugendlichen hat. Wichtiger als formale Kriterien wie Alter, Beruf oder Qualifikationen aus den Bereichen Sozialarbeit oder Pädagogik ist, sich für ein Jahr auf ein Kind oder einen Jugendlichen einzulassen.
Dies setzt sowohl Zeit als auch Offenheit voraus. Die Lenkungsgruppe steht zwar beratend und mit professioneller Hilfe zur Seite, die Patin bzw. der Pate muss für sich und das Kind oder den Jugendlichen einen praktikablen Weg jedoch selber suchen. Konkrete Handlungsanweisungen gibt es nicht. Patin bzw. Pate und Kind oder Jugendlicher entwickeln ihren Ansatz gemeinsam.
Paten sind Menschen mit Verantwortung, Courage und sozialgesellschaftlichem Engagement. Die Paten sind Erwachsene, die Zeit und die Bereitschaft haben, sich mit Kindern und Jugendlichen zu beschäftigen und ihnen bei ihren Alltagsproblemen zu helfen.
Vor allem durch Beratungsstellen und Jugendzentren werden Kinder und Jugendliche auf das Projekt angesprochen.
Die Kinder und Jugendlichen müssen sich der Tatsache bewusst sein, dass ihre Teilnahme freiwillig und von der Zustimmung der Eltern abhängig ist.
Die 10 Gebote einer Patenschaft
• die Patenschaft ist freiwillig
• die Patenschaft ist ehrenamtlich
• der Ehrenvertrag ist einzuhalten
• die Paten sind erwachsene Freunde
• die Paten handeln nur mit Einverständnis des Kindes / Jugendlichen
• die Paten beschützen das Kind
• die Paten haben das Recht auf Unterstüzung und Beratung durch die Lenkungsgruppe
• die Inhalte der Patenschaft sind selbstverständlich vertraulich
• die Teilnahme an den Plan-Haben-Sitzungen und Gesprächen sind Grundlage
Die Paten sind einverstanden, dass ein Gespräch vor Beginn einer Patenschaft in ihrer häuslichen Umgebung stattfindet.
Wie stellen wir fest, ob eine Person als Patin/Pate geeignet ist?
Das Wichtigste, ist das Gespräch mit der Person bei ihr zu Hause. Hier bekommen wir einen Eindruck, mit was für einer Person wir es zu tun haben (es nehmen mindestens 2 Personen der Lenkungsgruppe daran teil). Wir fragen sehr gründlich und zwar u. a. folgendes:
• Wo hast Du etwas von uns gehört?
• Was ist der Grund für Deinen Wunsch "Erwachsener Freund" zu werden?
• Wie lange spielst Du schon mit dem Gedanken "Erwachsener Freund" zu werden?
• Welche Interessen hast Du, die einem Kind zugute kommen?
• Was denkst Du, kannst Du mit einem Kind zusammen machen?
• Wieviel Zeit kannst Du für ein Kind wöchentlich aufbringen?
• Bist Du Dir im Klaren darüber, dass du dich mindestens für ein Jahr bindest?
• Machst Du andere freiwillige Arbeit?
• Hast Du eigene Kinder (kein Grund zum „Ja sagen“, falls es zutrifft)?
• Unterstützt Deine/Dein Partnerin / Partner Deine Idee?
Es ist wichtig, dass wir darauf aufmerksam machen, sind wir nicht 100% sicher, so sagen wir NEIN!
Danach klären wir darüber auf, dass die Kinder, die wir haben, keine Enttäuschung brauchen. Davon hatten sie nämlich reichlich.
Dies ist der persönliche Teil der Sache. Darüber hinaus fordern wir ein Polizeiliches Führungszeugnis.
Danach geht jeder für sich mit seinen Gedanken nach Hause und wir pflegen zu sagen, wenn wir unsere eigenen Kinder nicht zu dieser Person schicken würden, bedeutet das ein NEINDANKE! |
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Patenberichte
Ich heiße Sandra, bin 41 Jahre und von Beruf Polizeibeamtin.Im Dezember 2004 kam ich durch meinen Kollegen Volker zu dem Projekt "Plan haben". Volker berichtete mir von dieser Initiative und konnte mich auch gleich dafür begeistern - er selbst kannte mich schon seit Jahren und folgerte daraus, dass ich in dieses Projekt passen würde.
Noch am selben Tag unseres Gesprächs nahm ich an der Weihnachtsfeier in unserem Dienstgebäude teil.
Ich wurde sofort von allen Teilnehmern herzlich aufgenommen - die Patenschaftsberichte weckten großes Interesse vielleicht auch solch eine Verbindung einzugehen - von einer Stunde zur anderen war ich quasi Mitglied von "Plan haben" geworden.
Nach einer Überlegungsphase von ein paar Monaten stand mein Entschluss definitiv fest: Ich wollte eine Patenschaft übernehmen!

Im April 2005 sahen mein Patenkind und ich uns dann das erste Mal im Hause der Diakonie.In Gegenwart ihrer Mutter und Angehörigen der Lenkungsgruppe von "Plan haben" stellten wir uns vor und berichteten aus unserem Leben. Wir waren uns auf Anhieb sympathisch und vereinbarten gleich einen Kennenlerntermin.
Im Mai schlossen mein Patenkind und ich einen Ehrenvertrag ab, in dem wir uns verpflichtet haben:
- abgesprochene Termine einzuhalten sowie Vereinbarungen und Zielsetzungen gemeinsam umzusetzen
- etwaig auftauchende Hindernisse und Schwierigkeiten zu benennen (gleiches gilt für Positives)
- offen und ehrlich miteinander umzugehen
Grundsätzlich läuft der Ehrenvertrag zunächst über den Zeitraum von einem Jahr ab dem Datum der Unterzeichnung.
Mein Patenkind und ich haben den Vertrag noch zweimal verlängert - inzwischen sind wir 3 Jahre zusammen und sind stolze Besitzer des goldenen Ehrenvertrages.
In diesem Sommer wird unsere Patenschaft formell enden - unsere Freundschaft, da sind wir uns beide sicher, wird jedoch immer bestehen.
Als ich damals vor 3 Jahren mein Patenkind kennenlernte, war es ein introvertiertes Mädchen von 17 Jahren, mit wenig Selbstbewusstsein.
Inzwischen ist sie aufgeschlossener, gesprächiger, einfach offener geworden.
Wir treffen uns regulär 1 x in der Woche irgendwo (zu Hause, im Restaurant/Café, in der Schwimmhalle usw.), um uns auszuschnacken, Probleme zu lösen, neue Wege zu finden - außerdem einfach um nur das Gefühl zu geben immer füreinander da und Kumpel zu sein sowie um zuzuhören und verstanden zu werden.
Im Laufe der Zeit sind wir richtige Freundinnen geworden - stolz macht es mich, wenn mein Patenkind mich gegenüber anderen als Freundin vorstellt (da muss ich immer schmunzeln - könnte doch alterstechnisch ihre Mutter sein...).
Um einen Ausbildungsplatz in ihrem Lieblingsberuf zu finden, klapperten wir an einem Nachmittag alle entsprechenden Unternehmen in der Umgebung ab und zur riesigen Freude aller glückte es bei einem Betrieb - im Sommer dieses Jahres wird mein Patenkind ihre Lehre in ihrem Traumberuf abschließen.
Ein besonderes Highlight, neben der Ausbildungsplatzsuche, war unsere 2-tägige Reise nach Berlin zur Dreigroschen-Oper in den Admiralspalast - hier konnte mein Patenkind ihren Lieblingsdarsteller aus erster Reihe bewundern.
Wir zwei sind durch dick & dünn gegangen - "es gab aufziehende Wolken, die aber weiter zogen, sodass die Sonne wieder gänzlich scheinen konnte " - letztendlich haben wir uns beide weiterentwickelt.
Für die Zukunft wünsche ich meinem Patenkind vollkommens Glück und Zufriedenheit.
Sandra Schirmacher im März 2008
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Bericht unserer Patin, Frau Cornelia Bethke vom 09. November 2006
Mein Name ist Cornelia Bethke.
Ich habe mich als Pate bereit erklärt, um Jugendlichen eine besondere Zuwendung zu geben. Dazu wird in dem Projekt (Plan Haben), den jungen Menschen eine entsprechende Möglichkeit gegeben, sich Menschen ihres Vertrauens zu öffnen und neue Erfahrungen zu sammeln.
Ich selber habe seit Dezember 2005 eine Patenschaft. Mein Patenkind ist ein Junge. Er ist 14 Jahre alt. Wir hatten unser erstes Treffen in der Diakonie. Mit der Lenkungsgruppe, dem Patenkind und seinem Vater. Natürlich war ich sehr nervös. Ich wusste ja nicht was mich erwartet. Ich wusste, dass der Junge unter der Trennung seiner Eltern litt, Schwierigkeiten in der Schule hatte, sehr beeinflussbar war und immer die verkehrten Freunde hatte. Dadurch kam er immer mehr auf die schiefe Bahn. Durch das Jugendamt haben sein Vater und er von Plan Haben erfahren. Sie wurden neugierig und haben um Hilfe gebeten. Ja, und dann saßen wir uns gegenüber. Der Junge war genauso nervös wie ich. Aber der Funke war übergesprungen. Bei beiden. Wir haben uns von Anfang an sehr gut verstanden. Wir hatten sechs Wochen Probezeit zum kennen lernen. Mit jedem Treffen wurden wir vertrauter. Am Anfang sind wir viel spazieren gegangen. Danach folgten Kinobesuche, schwimmen gehen und viele andere schöne Dinge.
Im Februar 2006 haben wir dann einen Vertrag gemacht und unterschrieben, den wir auch liebend gerne einhalten. Unsere Patenschaft läuft sehr gut. Inzwischen gehört der Junge schon fast zur Familie. Es ist immer schön zu wissen, dass er sich freut, wenn wir uns treffen, genau wie ich. Die Patenschaft ist für uns eine Bereicherung. Natürlich reden wir auch über sehr viele Dinge, die nur wir beide wissen oder denken. Inzwischen läuft bei meinem Patenkind wieder alles recht gut. In der Schule läuft es auch wieder ziemlich gut und neue Freunde gefunden hat er auch und wirkt ziemlich ausgeglichen. Wir treffen uns einmal die Woche, aber eigentlich wann wir wollen. Ich könnte noch so viel schreiben, doch ich wollte den anderen Paten und ihren Patenkindern auch noch ein bisschen Platz lassen. Zum Beispiel heute, den 09.11.06 kommt Patrick (mein Patenkind) zu mir und wir kochen schön zusammen. Ich, wie er, freu mich darauf.
Es ist schön ein Patenkind zu haben und es ist schön einen erwachsenen Freund zu haben.Übrigens im Februar 2007 wird unsere Patenschaft ein Jahr alt.
Natürlich verlängern wir.
Mit freundlichen Grüßen
CONNY und PATRICK |
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Patenstandsbericht Frühjahr 2011 von Karin Bundtzen
Von derzeit 18 Paten (8 Frauen und 10 Männer) haben z.Zt. 6 eine Patenschaft.
Es sind 4 Jungen und 2 Mädchen im Alter von 8 bis 17 Jahren. Bei den Mädchen entwickelt sich die Anfangsphase zögerlich, mit den Jungen läuft es einfacher an.
Zwölf weitere zur Verfügung stehende Paten haben derzeit keine Patenkinder; z.T. aus privaten oder beruflichen Gründen. Sie halten jedoch engen Kontakt zum Projekt
„Plan-Haben“.
Seit Ende 2010 haben drei Herren und drei Damen den Kontakt zu „Plan-Haben“ aufgenommen, die ihr Interesse als Patinnen/Paten bekundet haben.
Zwei der Herren gehen jetzt nach dem ersten Kennlerngespräch im März mit ihren Patenkindern in die „Schnupperphase“.
Vorrangig durch den Kontakt und die Vermittlung durch das Diakonische Werk Schleswig ist eine Zusammenführung von Patenkind und Pate möglich. Wichtig hierbei ist, dass die „Chemie“ stimmt.
Weitere Informationen können abgefragt werden bei:
Karin Petersen-Nißen
Telefon: 046 21 / 81 41 50
Reinhard Hübner
Telefon: 0 46 21 / 38 11 22
Johannes Merkel
Telefon: 0 46 21 / 87 47 2
Herr Volker Kumm (Polizeibezirksrevier)
Telefon: 0 46 21 / 84 35 1 |
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Patenehrung im Juli 2007
Der Pate Gieselher Scholz aus Böklund wurde durch die Mitglieder der Lenkungsgruppe des präventiven Patenschaftsprojekts Plan Haben für seinen 4-jährigen Einsatz als ehrenamtlicher Pate eines mittlerweile 16jährigen Jugendlichen geehrt.
Herr Scholz hat diesem Kind viel Zeit und Zuwendung geschenkt und ist ihm auch in manch kniffliger Situation ein erwachsener Freund gewesen. Dies ist bereits die 2. Patenschaft im Rahmen des Projekts, die Herr Scholz mit viel Engagement übernommen hat, um jungen Menschen zu helfen einen Plan von ihrem Leben zu bekommen. Die beiden „jungen Männer“ gehen nun ihre eigenen Wege und benötigen nicht mehr so dringend einen erwachsenen Vertrauten.
Herr Scholz wird nach den Sommerferien für eine neue Patenschaft zur Verfügung stehen.
Auch der Bürgermeister der Stadt Schleswig hat sich in einem Brief bei Herrn Scholz bedankt.
Herr Scholz ist nun bereits 7 Jahre in diesem Projekt erfolgreich tätig.
gez. Karin Petersen-Nißen
Gleichstellungsbeauftragte
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Praktikantenbericht
Hallo,
mein Name ist Sandra Petersen und ich mache gerade ein Praktikum bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Schleswig Karin Petersen-Nissen. Heute am 19.10.11 sind wir zum Real Markt in Schleswig gefahren, um den Mitmenschen das Projekt „Plan haben“ einmal näher zu bringen!
Nun werde ich euch etwas über meine Erfahrung mit dem Projekt erzählen:
„Plan haben“ ist ein Projekt, das Kindern/Jugendlichen und deren Eltern helfen soll und kann. Einige Kinder oder Jugendliche haben z.B. häusliche oder schulische Probleme, über die sie mit ihren Eltern nicht reden wollen oder können. Um beiden Seiten helfen zu können, setzt sich das Projekt „Plan haben“ mit seinen Paten und den ausgebildeten Fachkräften ein. Wendet sich ein Kind/Jugendlicher an das Projekt, wird ihm ein passender Pate zur Seite gestellt. Ein Pate ist ein Erwachsener, der dem Kind/Jugendlichen ein offenes Ohr und Zeit schenkt und einfach als ein erwachsener Freund da ist. Was die Paten und die Patenkinder unternehmen, sowie die Zeiteinteilung liegt ganz allein bei den beiden, wobei die Treffen doch einigermaßen regelmäßig sein sollten. Das Projekt „Plan haben“ veranstaltet z.B. auch Kinoabende, um das Projekt noch öffentlicher zu machen. Der Film „Welcome“ den wir am 20.10.2011 gesehen haben, hatte mit Diskriminierung zu tun und er gefiel mir sehr gut. Wie man in dem Film sehen konnte, werden Ausländer (in dem Fall ging es um Kurden) ungerecht behandelt und jeder von uns kennt das aus dem ganz normalen Leben. Sie haben Nachteile und dagegen muss etwas getan werden.
Die Patenschaft ist freiwillig. Das Kind sollte mindestens 9 Jahre alt sein und die Patenschaft ist Ehrenamtlich. Alle 8 Wochen gibt es Sitzungen für die Paten, an denen sie sich austauschen können. In den ersten Wochen gibt es eine Kennenlernphase wo sie sich mit dem Kind treffen und es geschaut wird, ob sie beide sich verstehen Wenn es beiden zusagt, schließen sie zunächst für ein Jahr einen Ehrenvertrag. Diesen Vertrag können die beiden aber auch immer wieder verlängern.
Ich finde dieses Projekt sehr spannend und finde, es eine hervorragende Idee mit den Patenschaften so bekommen die Jugendlichen eine Erwachsene Person, der sie sich anvertrauen können.
Herzliche Grüsse
Sandra Petersen
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